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Tresorkauf - Wer, was, wie und wo ...?

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Wertschutz

FRANKFURT – Nov. 2011. Bei steigenden Einbruchzahlen denken viele über einen eigenen Tresor nach. Das Angebot ist groß, aber auch unübersichtlich. Was brauche ich, wer berät mich und worauf muss ich achten? Die European Security Systems Association (ESSA) ist ein internationaler Verband für Wertschutzprodukte. Ihre Sicherheitsprofis haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Wer berät mich?

Der Fachhandel informiert über Tresortypen, Schließsysteme, Zertifizierungen, Widerstandsgrade und Versicherungssummen. Themen, die man unbedingt berücksichtigen sollte. Know-how und einen Marktführer findet man auch auf der Website der ESSA.

 

Was für einen Tresor brauche ich?

Das hängt vom individuellen Bedarf ab – was möchte ich schützen und wie sieht mein zukünftiger Sicherheitsbedarf aus? Neben Bargeld, Uhren und Schmuck ist Elektronik ein begehrtes Diebesgut. In den Tresor sollten deshalb auch Notebooks, iPads, Handys und Smartphones, Digitalkameras und andere Hightech-Produkte passen.

 

Wie sicher muss mein Tresor sein?

Entscheidend ist der Wert des Inhalts. Erste Orientierung bieten die empfohlenen Versicherungssummen. In einem ECB·S-zertifizierten Wertschutzschrank mit dem Widerstandsgrad 0 kann man, ohne Einbruchmeldeanlage, privates Eigentum bis zu einer Höhe von 40.000 Euro deponieren. Beim Widerstandgrad I steigt der Wert auf 65.000 Euro, bei II auf 100.000 Euro. Für geringeren Bedarf gibt es die Sicherheitsschränke S1 und S2, die Werte bis zu 5.000 oder bis zu 20.000 Euro schützen. Im gewerblich-industriellen Bereich liegen die Grenzen niedriger. Die Details sollte man vor dem Kauf mit seiner Versicherung klären.

 

Worauf muss ich achten?

Endverbraucher erkennen einen hochwertigen Tresor an seiner Zertifizierung. Andere Sicherheitsversprechen sind meist nur Werbebotschaften. Die ESSA empfiehlt die blaue ECBS-Zertifizierungsmarke, die international gültig ist. Warum ist die

 

Zertifizierung so wichtig?

Sie basiert auf den anspruchsvollen Europäischen Normen. Deren Kriterien sind hart und lassen Herstellern keinen Spielraum – ECBS-zertifizierte Produkte werden auf Herz und Nieren getestet und haben ihren Widerstand erfolgreich bewiesen. Regelmäßige Qualitäts-Fremdkontrollen in den Produktionsstätten der Zertifikatsinhaber sind Standard.

 

Welchen Schutz brauche ich – gegen Einbruchdiebstahl oder Feuer?

Beides ist wichtig. Zum Schutz vor Einbruchdiebstahl gibt es Wertschutzschränke nach der Europäischen Norm EN 1143-1 und Sicherheitsschränke nach der EN 14450. Brandschutz bieten Produkte mit einem Zertifikat nach EN 1047-1 und EN 15659. Feuersicherheit ist insbesondere im Hinblick auf hitzeempfindliche Datenträger interessant: CDs, DVDs, Blu-Rays, USB-Sticks und Festplatten. Ein Tresor schützt nicht automatisch auch vor Feuer. Und ein Feuerschutzbehältnis nicht automatisch vor Diebstahl. Wenn man beides haben will, sollte man auf die doppelte Zertifizierung achten. Der Handel bietet Produkte, die Einbruchdiebstahl- und Brandschutz kombinieren.

 

Wo ist der beste Platz für einen Tresor?

Er muss gut erreichbar sein – damit man ihn im Alltag benutzt. Und man sollte ihn verankern können, um einen Abtransport zu verhindern. Produkte unter 1.000 Kilogramm müssen eine entsprechende Vorrichtung haben, mit der man sie am Boden oder an der Wand fest montiert.

Presseinfo: ESSA/ECB

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